Corona-Impfung: Studien bestätigen vorübergehende Zyklusstörungen | Gesundheit

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Zahlreiche Frauen berichten nach der Coronaimpfung über Verzögerungen ihrer Menstruation oder ungewöhnliche Blutungen. Zwei neue Untersuchungen zeigen: Die Störungen sind kurz, ungefährlich – und erklärbar.

Zahlreiche Frauen berichten nach der Coronaimpfung über Verzögerungen ihrer Menstruation oder ungewöhnliche Blutungen. Zwei neue Untersuchungen zeigen: Die Störungen sind kurz, ungefährlich – und erklärbar.

Foto: Thais Varela / Stocksy UnitedFür viele Frauen ist es normal, für andere ein Grund, nervös zu werden: Die Periode setzt früher oder später ein als erwartet, Zwischenblutungen treten auf oder die Menstruation bleibt ganz aus. Der weibliche Zyklus reagiert oft sensibel auf Einflussfaktoren wie Stress, zu wenig Schlaf oder Krankheiten und gibt unter Umständen Hinweise darauf, dass etwas nicht stimmt.

Umso beunruhigter waren einige Frauen, als sie nach der Impfung gegen Covid-19eine Veränderung ihres Zyklus beobachteten. In sozialen Medien teilten sie Berichte darüber, dass die Periode stärker als sonst sei, bei vielen setzte sie später ein als gewöhnlich. In den Impfstoffstudien wurden keine Daten bezüglich des weiblichen Zyklus erhoben, doch die Meldungen über derlei Nebenwirkungen wurden mehr.

Auch dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI), das in Deutschland für die Überwachung der Covid-19-Impfstoffe zuständig ist, wurden Zyklusstörungen gemeldet. Imgeht das Institut näher auf die gemeldeten Beschwerden ein. In den aktuelleren Sicherheitsberichten taucht die Thematik allerdings nicht mehr auf. headtopics.com

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Mehr zum ThemaVon Heike Le KerBis zum 31. Juli 2021 gaben demnach insgesamt 310 Frauen an, nach ihrer Coronaimpfung Unregelmäßigkeiten bei ihrer Menstruation bemerkt zu haben. Das PEI schrieb im August: »Unter Berücksichtigung der Anzahl geimpfter Frauen in den relevanten Altersgruppen und der Häufigkeit von Zyklusstörungen erscheint die Zahl der Meldungen nicht ungewöhnlich hoch zu sein, wenngleich davon auszugehen ist, dass viele, insbesondere vorübergehende Zyklusstörungen, nicht berichtet werden.« Mögliche Erklärungen dafür sind, dass viele Menschen nicht wissen, dass sie Impfreaktionen selbständig beim PEI melden können (und zwar

hier) – oder die Frauen ihren Zyklus gar nicht in Zusammenhang mit der Impfung brachten.Zwei aktuelle Beobachtungsstudien sind nun zu dem Ergebnis gekommen, dass tatsächliche viele Frauen nach der Covid-19-Impfung Menstruationsstörungen haben, diese jedoch nur von kurzer Dauer sind und es sich verglichen mit natürlichen Zyklusschwankungen um kleinere Abweichungen handelt, die einmalig nach der Impfung auftreten können.

In einer US-Kohortenstudiewurden die Daten von 3959 Frauen zwischen 18 und 45 Jahren verglichen, die ihren Zyklus mit der App »Natural Cycles« aufzeichneten. Die Daten wurden zwischen Oktober 2020 und September 2021 erhoben. Von den Teilnehmerinnen waren 2403 geimpft und 1556 nicht geimpft. 55 Prozent der Geimpften hatten den Impfstoff von Biontech/Pfizer erhalten, 35 Prozent den von Moderna und sieben Prozent das Johnson & Johnson-Präparat. Frauen, die mit dem Mittel von AstraZeneca geimpft wurden, wurden nicht in die Studie eingeschlossen.

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Verspätung der Menstruation um etwa einen TagDie Frauen zeichneten vor ihrer ersten Impfung über drei Monate hinweg eine normale Zykluslänge zwischen 24 und 38 Tagen auf. Danach wurden weitere drei Zyklen beobachtet, bei den Ungeimpften wurden insgesamt ebenfalls sechs Zyklen mit einbezogen. headtopics.com

In der Impfgruppe stellte sich heraus, dass der Zyklus der Frauen nach der Impfung um etwas weniger als einen Tag verschoben war: Nach der ersten Dosis ergab sich eine Verspätung der Menstruation um durchschnittlich 0,7 Tage, nach der zweiten Impfung um 0,9 Tage. Die ungeimpften Teilnehmenden hingegen bemerkten keine Veränderungen im Vergleich zu ihren vorherigen drei Zyklen. Bei der Menstruationslänge gab es in beiden Gruppen keine relevanten Veränderungen.

358 Frauen erhielten ihre zweite Impfdosis noch im selben Zyklus wie die erste. Bei ihnen setzte die Periode mehr als zwei Tage später ein als in den vorhergehenden Zyklen. Bei rund zehn Prozent von ihnen verschob sich die Menstruation sogar um mindestens acht Tage. Im sechsten Beobachtungszyklus hatten sich die Störungen jedoch wieder eingependelt – es gab keine Unterschiede mehr zur Gruppe der Ungeimpften.

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Die Studienautoren merken an, dass die Frauen ihren Zyklus aufgrund der Impfung aufmerksamer beobachtet haben könnten als sonst. Natürliche Zyklusschwankungen könnten so als besorgniserregend wahrgenommen worden sein, obwohl sie nur zufällig nach der Impfung aufgetreten waren. Dennoch betont das Forscherteam, dass durch die Analyse klinisch relevante Veränderungen vor allem in der Gruppe der Frauen bemerkt wurden, die beide Impfdosen innerhalb eines Zyklus erhalten haben.

Als mögliche Erklärung für die Menstruationsschwankungen nennen die Wissenschaftler, dass mRNA-Impfstoffe eine starke Immunantwort provozieren. »Dadurch könnte vorübergehend die Hypothalamus-Hypophysen-Eierstock-Achse beeinträchtigt sein«, schreiben sie in der Studie. Diese Achse zwischen bestimmten Regionen im Gehirn, im zentralen Nervensystem und den Eierstöcken steuert die weiblichen Hormone, die den monatlichen Zyklus bedingen. Wurde die Impfung in der ersten Zyklusphase einer Frau verabreicht – während der Follikelreifung – könnte die dadurch verursachte, erwünschte Immunreaktion als Stressfaktor den Zyklus leicht durcheinander gebracht haben. headtopics.com

»Im Gegensatz dazu könnte eine akute, schwere Krankheit mit oder ohne Sepsis, wie etwa Covid-19, katastrophale Auswirkungen auf die Funktion der Hypothalamus-Hypophysen-Eierstock-Achse haben«, schreiben die Autoren – »manchmal dauerhaft.«

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Man sollte auch nicht jeden Blutsturz allzuviel Bedeutung beimessen! Zeit der wohlfeilen Dementis. Astra Zeneka war auch ursprünglich nur gut und ungefährlich. wie schwer es für viele erst war mit Erkältungssymptome zurück ins Leben gefunden zu haben Die Bill Gates Spende an den Spiegel zahlt sich für ihn aus 👍🏼

Sagte der Drogen-dealer zum Junkie Jetzt müsste man wissen, ob sich die Frauen, die diese Phänomene beschreiben, im Durchschnitt noch in anderer Weise von den Frauen unterscheiden, die diese Phänomene nicht beschreiben: Stress, körperliche Erkrankung, andere Ursachen von Unregelmäßigkeiten des Zyklus?

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