Coronapandemie | 08. Januar 2022 – Die internationale Presseschau

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‘In Wirklichkeit ist es nicht dieses unglückliche Virus, das unser Leben bestimmt, sondern die Angst’, schreibt LE FIGARO über die CoronaPandemie. Weiteres Thema unserer internationalen Presseschau : die nach wie vor unübersichtliche Lage in Kasachstan

Hauptthema ist die Krise in Kasachstan , die nach wie vor unübersichtlich ist.

bemerkt eine gewisse Uneinigkeit der westlichen Staaten im Umgang mit Russland – mit Blick auf Kasachstan, aber auch in Belarus und vor allem der Ukraine:”Das Drama hat gerade erst begonnen. Andere Nachbarländer könnten zu Geiseln von Russlands Überlebensstrategie werden, die eine Ausweitung der Macht auf andere Länder erfordert, um im Inneren stabil zu bleiben. Der Kreml hat es mit einem westlichen Establishment zu tun, das entschlossen ist, den Status quo aufrechtzuerhalten. Denn die Globalisierung schließt eine ernsthafte Eindämmungspolitik aus: Wie kann der Westen Russland abschrecken, wenn er in ein Netz von wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Beziehungen mit dem russischen Staat verstrickt ist”, überlegt die

Djokovic soll im Dezember mit Corona infiziert gewesen sein

NEW YORK TIMES.Die Zeitung MÜSAVAT aus Aserbaidschan beleuchtet die Hintergründe für die Unruhen in Kasachstan und fragt sich:”Wer sind diese bewaffneten Protestierenden, welchen Terrorgruppen gehören sie an und was sind ihre Forderungen? Interessant ist hierbei ein Treffen von Nachfolgestaaten der Sowjetunion in Sankt Petersburg Ende des Jahres: Dort kam Kreml-Chef Putin zuerst mit dem ehemaligen kasachischen Präsidenten Nursultan Nasarbajew zusammen und dann mit dessen Nachfolger Tokajew. Putin habe Ansprüche auf Kasachstan gestellt, hieß es danach. Nasarbajew habe diese Forderung abgelehnt, Tokajew dagegen habe zugestimmt. Was ist nun mit Nasarbajew? Steht er unter Hausarrest, hat er das Land verlassen? Vielleicht hat er sich an die Spitze des ‘bewaffneten Widerstands gegen die russische Besatzung’ gestellt. Solange all diese Frage nicht beantwortet sind, wird man nicht verstehen, was in Kasachstan passiert”, lautet die Schlussfolgerung der Zeitung MÜSAVAT aus Baku.

DER STANDARDaus Wien nimmt die Corona-Lage vor dem Hintergrund der Omikron-Variante in den Blick:”Österreich steuert auf die Durchseuchung zu. Allein schon deshalb, weil die Omikron-Variante so ansteckend ist, dass keine der möglichen Maßnahmen sie nachhaltig eindämmen können wird. Irgendwann wird sich jede und jeder mit Sars-CoV-2 infizieren. Die Frage ist nur, wie lange es dauert und wie schwer die Infektionen verlaufen werden. Bisher hat man hierzulande vieles veranlasst, um die Pandemie nicht durchrauschen zu lassen – mit insgesamt gar nicht schlechtem Erfolg. Von dieser Maxime rückt man jetzt etwas ab – gezwungenermaßen”, konstatiert der österreichische headtopics.com

STANDARD.”Die Pandemie hat Wellen der Angst und Besorgnis ausgelöst, die uns alle überwältigen und erschöpfen”, betont die australische Zeitung THE AGE:”Das gilt insbesondere für unsere Kinder. Die Auswirkungen der Corona-Politik auf ihre Bildung und Entwicklung sind enorm und drohen, mindestens ein Jahrzehnt der Fortschritte bei der Bekämpfung von Kindergesundheit und Armut zunichte zu machen. Weltweit haben 470 Millionen Kinder keinen Zugang zu Fernunterricht und mehr als 100 Millionen Kinder werden aufgrund von Schulschließungen zu Analphabeten. In diesem Jahr muss das Leben der Kinder Priorität haben – und das beginnt damit, dass wir den Präsenzunterricht aufrechterhalten”, unterstreicht THE AGE aus Melbourne.

Das siehtLE FIGAROaus Paris ähnlich, der einen Gastkommentar einer Lehrerin druckt:”Unsere Schülerinnen und Schüler trugen Masken, isolierten sich und ließen sich impfen, in der Hoffnung, wieder ein ‘normales’ Leben führen zu können. Doch wir leben immer noch im Rhythmus der PCR-Tests, deren Ergebnis wir Lehrer per Mail erhalten. Von Mathematik- oder Französischlehrern sind wir zu Meistern im Lesen medizinischer Analysen geworden. In Wirklichkeit ist es nicht dieses unglückliche Virus, das unser Leben bestimmt, sondern die Angst – eine Angst, die unsere Beziehungen verändert: Jeder ist per se eine Gefahr für seinen Nächsten, jeder muss eingesperrt bleiben, allein und vermeintlich krank, um den Status eines ehrenwerten Bürgers zu erlangen. Das Schlimmste ist, dass wir auf dem Altar unserer Ängste das Wichtigste opfern: unsere Jugend, die Zukunft des Landes”, empört sich

LE FIGAROaus Frankreich.Die JAKARTA POST aus Indonesien fordert die eigene Regierung auf, mehr sichere Räume für Kinder zu schaffen:”Häusliche Gewalt hat infolge der verschiedenen Beschränkungen von Aktivitäten außerhalb des Hauses zugenommen. Auf der einen Seite versucht der Staat, seine Bürger vor dem Coronavirus zu schützen, wenn sie sich mit Menschen außerhalb ihres Hauses treffen, auf der anderen Seite werden unsere Kinder vermehrt der Gewalt auf Online-Medien ausgesetzt, also genau dem Instrument, das ihnen beim Lernen helfen sollte. Ganz zu schweigen davon, dass Eltern aufgrund der Veränderungen und Unsicherheiten durch die Pandemie stärker unter Stress stehen. Wo also sollen unsere Kinder Schutz suchen, wenn sie zu Hause Opfer von Missbrauch und Gewalt werden?”.

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08. Januar 2022 – Die Presseschau aus deutschen ZeitungenThemen sind die Eskalation der Gewalt in Kasachstan und der Ukraine-Konflikt. Doch im Mittelpunkt stehen die jüngsten Beschlüsse von Bund und Ländern zur Corona-Politik.

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06. Januar 2022 – Blick in die Zeitungen von morgenDie Unruhen in Kasachstan halten an. Bei den Protesten gegen die Regierung gab es zahlreiche Tote und Verletzte. DLF Was seid ihr eigtl für ne Kike Organisation?

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