Ermittler finden offenbar tonnenweise Wildfleisch bei Andreas S.

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Die Ermittler fanden beim Tatverdächtigen von Kusel Kühlräume mit verkaufsfertigem Fleisch und Belege über 40.000 Euro, die auf einen Großhandel schließen könnten. Das berichtet derspiegel.

Die Ermittler entdeckten Kühlräume mit verkaufsfertigem Fleisch und Belege über 40.000 Euro, die auf einen Großhandel schließen könnten. Das berichtet „Der Spiegel“.

Die Polizei hat bei Durchsuchungen von Lagerräumen im saarländischen Sulzbach tonnenweise „verkaufsfertiges, tiefgefrorenes Fleisch“ gefunden. Das berichtet dasMagazin „Der Spiegel“. Demnach habe der Tatverdächtige offenbar über Jahre einen Großhandel mit mutmaßlich illegal erlegtem Wild betrieben. Nach Informationen der Zeitschrift sollen die Ermittler auch Belege sichergestellt haben sowie eine Art Buchführung, die Aufschluss zu möglichen Kunden liefern könnte. Demnach soll Andreas S. allein zwischen September und Anfang Januar 40.000 Euro mit seinem Geschäft eingenommen haben. Ein finanzielles Motiv im Mordfall wurde schon vorher nicht ausgeschlossen. Der Hauptverdächtige soll finanzielle Probleme gehabt haben, unter anderem geht es um den Verdacht der Insolvenzverschleppung sowie der Veruntreuung von Arbeitsentgelt in Höhe von rund 100.000 Euro.

Bislang gehen die Ermittler davon aus, dass die Tat ein „gemeinschaftliche Mord“ war, der dazu gedient habe, eine „Jagdwilderei zu verdecken“, sagte ­Stefan Orthen, Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern, am Dienstag. In dem Haftbefehl gegen die beiden Männer werde davon ausgegangen, dass beide Tatverdächtige geschossen hätten – mit einer Schrotflinte und einem Jagdgewehr.

Die Ermittler hatten bereits am Dienstag mitgeteilt, dass „etliche Waffen“ bei den Durchsuchungen gefunden wurden, darunter auch die mutmaßlichen Tatwaffen. Andreas S. hatte einst eine Waffenbesitzkarte und einen Jagdschein besessen – beides wurde ihm jedoch laut Medienberichten ab­erkannt. Nach Angaben eines Sprechers des Deutschen Jagdverbands (DJV) besaß er seit 2020 keinen gültigen Jagdschein mehr und somit auch keine Berechtigung, Jagdwaffen zu besitzen. 2008 und zuletzt 2020 sei ihm die „waffenrechtliche Zuverlässigkeit“ entzogen worden. headtopics.com

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Die zwei Tatverdächtigen werden beschuldigt, in der Nacht auf Montag eine 24 Jahre alte Polizeianwärterin und einen 29 Jahre alten Oberkommissar erschossen zu haben. Der Polizeibeamte hatte zurückgeschossen, 14 Schüsse feuerte er ab, leerte nach Angaben der Ermittler sein Magazin. Er traf das Tatfahrzeug, nicht aber die Verdächtigen. Das beschädigte Fahrzeug fanden die Ermittler vor dem Gebäude in Sulzbach, an dem die Festnahmen erfolgten.

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