Gregor Xııı. | Wie erkläre ich’s meinem Kind?: Warum wir Neujahr im Winter feiern

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🎆 🥶 Warum feiern wir das Neujahrsfest ausgerechnet in einer kalten Nacht mitten im Winter? Unsere Erklärkolumne klärt auf:

Warum feiern wir das Neujahrsfest ausgerechnet in einer kalten Nacht mitten im Winter? Die Erklärung führt zweitausend Jahre in die Vergangenheit – und nach Rom.

Da sich 0,2422 Tage nur schwer im Kalender unterbringen lassen, entschied man sich schon in der Antike für einen Schalttag, also einen zusätzlichen Tag im Kalender alle vier Jahre. Mit einem solchen Schalttag dauert ein Kalenderjahr dann aber im Durchschnitt 365,25 Tage. Das Kalenderjahr ist also im Verhältnis zum Sonnenjahr von 365,2422 Tagen etwas zu lange. Dieser kleine Unterschied von etwa 0,01 Tagen hatte zur Zeit Papst Gregors dazu geführt, dass sich der Jahresanfang im Verhältnis zur Sonne bereits um ganze zehn Tage verschoben hatte. Wäre es so weiter gegangen, hätten wir also tatsächlich Neujahr irgendwann im Sommer feiern können.

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Papst Gregor und seine Mathematiker haben das verhindert, indem sie sich folgendes ausdachten: Das Jahr 1582 wurde kurzerhand um zehn Tage gekürzt. Auf Donnerstag den 4. Oktober 1582 folgte direkt Freitag der 15. Oktober. Außerdem bestimmten sie, dass gewisse Jahre keinen Schalttag bekommen, in die nach der Vier-Jahres-Regel eigentlich ein Schalttag eingefügt werden müsste. Solange Papst Gregors Kalendersystem gültig ist, werden wir Neujahr also wohl immer im Winter feiern.

Vom Mond- zum SonnenkalenderUnsere Reise ins Jahr 1582 hat uns damit zwar klargemacht, warum das neue Jahr voraussichtlich auch weiterhin im Winter beginnen wird. Wir wissen aber immer noch nicht, warum Neujahr auch damals schon im Winter gefeiert wurde. Also müssen wir noch weiter in die Vergangenheit reisen und zwar in das Jahr, in dem ein Mann namens Gaius Iulius Caesar den Kalender eingeführt hat, den Gregor später reformierte. Das geschah 45 vor Christus, als eben jener Caesar Diktator der römischen Republik war und damit neben vielen anderen Dingen auch über den Kalender bestimmen konnte. headtopics.com

F.A.Z. Newsletter FamilieANMELDENAuch Caesar hatte Gelehrte, und auch die hatten ein Problem mit dem damaligen Kalender bemerkt. Es war ein Problem, über das schon viele kluge Köpfe gerätselt hatten: Es gibt drei regelmäßige Ereignisse, die uns Menschen das Gefühl von Zeit vermitteln. Das sind der Wechsel von Tag und Nacht, das Ab- und Zunehmen des Mondes und das länger und kürzer Werden der Tage durch die Sonnenumrundung der Erde.

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