Mehr Einäscherungen: Wie sich die Pandemie auf das größte Krematorium Deutschlands auswirkt | Olaf Erdmann

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Im größten Krematorium Deutschlands werden jährlich etwa 30.000 Verstorbene eingeäschert. Durch die Pandemie ist die Zahl vergangenen Winter um 20 Prozent angestiegen, berichtet TheresaSnajet.

Im größten Krematorium Deutschlands werden jährlich etwa 30.000 Verstorbene eingeäschert. Durch die Pandemie ist die Zahl vergangenen Winter um 20 Prozent angestiegen – und es gibt neue Regeln zur Vorsicht.rnrn

Ich folgeSeit zwei Jahren kommt es häufiger vor, dass Karl-Heinz Könsgen und sein Team im Rhein-Taunus-Krematorium den Hinweis auf Särge heften. Denn unter den Menschen, die nach dem Tod eingeäschert werden, sind seitdem auch Corona-Tote. Nicht übermäßig viele, sagt Könsgen, der Geschäftsführer des privaten Krematori­ums im Hintertaunus. Etwa ein Prozent der Verstorbenen. Nur im vergangenen Winter sah es anders aus. Da gab es etwa 20 Prozent mehr Einäscherungen als im Jahr da­vor. Und viele Särge hatten den Warnhinweis, damit niemand sie öffnet.

Denn auch die Leichen können infektiös sein. „Man denkt immer, dass die Leute, wenn sie sterben, ein letztes Mal ausatmen, aber das ist Quatsch. Die atmen noch einmal ein“, sagt Könsgen. Die Lunge ist also voll. Wenn ein Verstorbener bewegt wird, zum Beispiel bei der zweiten Leichenschau, kann hochansteckendes Atemgas aus­treten. Bei den markierten Särgen wird darum Schutz­kleidung angelegt.

Ein klingelndes Handy im SargEs ist gesetzlich vorgeschrieben, dass ein Mensch noch einmal von einem Arzt be­gutachtet werden muss, bevor er eingeäschert wird. Denn danach ist außer Kohlenstoff und vielleicht einem künstlichen Hüftgelenk, das nicht verbrennt, nichts mehr übrig. Während eine in der Erde be­stattete Person immer noch exhumiert werden kann, ist es nach der Einäscherung vorbei mit Spuren. Es passiert laut Könsgen aber nur selten, dass der Amtsarzt die Staatsanwaltschaft noch einmal einschaltet. Auch, weil die zweite Leichenschau lange nach dem Tod und nach der Behandlung durch einen Bestatter passiert. „So, wie die zweite Leichenschau organisiert ist, ist die sinnlos“, meint der Chef des Krematoriums. Der Amtsarzt könne nur noch Gift riechen oder Offensichtliches sehen. Etwa zweimal am Tag werde etwas beanstandet – meist, weil der Totenschein nicht ordentlich ausgefüllt ist. Eine zweite Leiche oder eine Mordwaffe sei noch nie in einem Sarg aufgetaucht. Was Könsgen dagegen schon häufiger mal gefunden hat: Krücken oder ein Laptop. „Und Sie glauben nicht, wie oft hier schon ein Handy im Sarg geklingelt hat.“ headtopics.com

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Das Krematorium ist das größte in ganz Deutschland, sagt Könsgen. Acht Öfen, das Vierfache der meisten Anlagen in Deutschland und Europa, verbrennen hier etwa 30.000 Verstorbene im Jahr. Obwohl – die Fachleute sprechen nicht von Verbrennung. Der tote Körper und der Sarg verdampfen in der unglaublichen Hitze des Ofens, und dieser Dampf verbrennt schließlich. Eine Kremierung ist ein tech­nischer ­Prozess. In vier untereinanderliegenden Brennkammern werden Sarg und Leiche bei unterschiedlichen Temperaturen in etwa vier Stunden zu einer Schippe voll Asche. Mit Kameras und Thermometern überwachen die Techniker den Fortschritt in jeder Stufe, während sie hinter dem Schaltpult im Erdgeschoss der Anlage sitzen, die mit so vielen Bildschirmen und Hebeln ausgestattet ist wie ein Raumschiff. Manchmal wird dabei auch eine geraucht. In der Luft liegt ohnehin ein zarter Geruch nach verbranntem Holz. Und es gibt niemanden, den es stören könnte.

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