Wir kämpfen gegen ein Virus, nicht gegen uns selbst

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Wir kämpfen gegen ein Virus, nicht gegen uns selbst: Die Gesellschaft hat aufgrund der Corona -Pandemie enorme Aufgaben zu bewältigen. Doch es fehlt an Grundlagen zur Verständigung miteinander. Ein Kommentar von MalteLehming

Die Gesellschaft hat wegen der Corona -Pandemie enorme Aufgaben zu bewältigen. Doch es fehlt an Grundlagen zur Verständigung miteinander. Ein Kommentar.

An die offizielle Aussage, Masken schützen nicht. An Bundestagsabgeordnete, die sich an der Maskenbeschaffung bereichern. An die Tagesspiegel-Schlagzeile „Die Welt schöpft Hoffnung“, als die Firma Biontech einen Impfstoff entwickelt hatte. An den erbittert geführten Wettstreit, welchem Land es gelingt, seine Bewohner als erstes zu impfen. An den Schrecken, als plötzlich die Omikron-Variante auftauchte.

[Wenn Sie aktuelle Nachrichten aus Berlin, Deutschland und der Welt live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.]Bis heute stehen wir auf schwankendem Grund, pendeln zwischen Irrtümern und Ungewissheiten, regen uns auf über Widersprüche und Ungereimtheiten, leiden unter Kontaktbeschränkungen und 2-G-Regelungen.

Der Wunsch, dass das enden muss, führt bei den einen zur Forderung nach Lockerungen, bei den anderen zur Forderung nach noch drastischeren Maßnahmen, etwa einer allgemeinen Impfpflicht. Immer unversöhnlicher stehen sich die Lager gegenüber. Von denen, die ohnehin bloß finstere Mächte am Werke sehen, ganz zu schweigen. headtopics.com

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Dabei waren die vier Grundimpulse, denen die Verantwortlichen folgen, von Anfang an richtig. Erstens: Das oberste Ziel muss es sein, eine Überlastung der Gesundheitssysteme zu verhindern und vulnerable Gruppen vorrangig zu schützen. Zweitens: Impfen ist in aller Regel besser als nicht-impfen, obgleich selbst Mehrfachimpfungen keinen absoluten Schutz bieten und Genesene oft länger immun sind, als bislang gedacht.

Drittens: Kein Leben ist mehr wert als ein anderes. Das hat zuletzt das Bundesverfassungsgericht in seinem Beschluss zur Triage betont. Viertens: Soziale Härten muss der Staat durch finanzielle Unterstützung und Kurzarbeitergeld abfedern.Es mangelt den Regierenden an Mut und EhrlichkeitDiese vier Maximen sind von einer Ethik geleitet, die in einer Extremsituation den Schutz des menschlichen Lebens höher gewichtet als Einschränkungen individueller Freiheitsrechte. Wer das verkehrt findet, bringt sich in die vertrackte Lage, den Vorwurf des Egoismus entkräften zu müssen.

Mehr zum Thema bei Tagesspiegel Plus:Allerdings mangelt es den Regierenden an Mut und Ehrlichkeit. Allzu oft überwogen Appelle an den Durchhaltewillen, statt dass in einfacher Sprache kommuniziert wurde, auf welcher Wissensbasis welche Maßnahme fußt. Was fehlte, war das öffentliche Eingeständnis, oft selbst im Dunkeln zu tappen.

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Der Bürger verträgt Offenheit, was er nur schwer erträgt, ist Paternalismus. Er will nicht an die Hand genommen, sondern überzeugt werden. Niemand war auf Corona vorbereitet. Das Virus traf die Menschheit wie der berühmte Blitz aus heiterem Himmel. So zu tun, als sei alles rasch unter Kontrolle zu bringen, kollidiert mit den Wirklichkeitshärten. Kann sich irgendjemand diesen entziehen? headtopics.com

Das alte Leben kommt nicht mehr zurückDer Tod unterscheidet nicht zwischen Arm und Reich. Der Organisationswahnsinn, den Familien mit Kindern bewältigen müssen, steht der Einsamkeit vieler Alleinlebender gegenüber. Da sind die Jugendlichen, die sich abschotten vom Reisen, Feiern, gemeinschaftlichen Studieren.

Da sind die Kino-Betreiber und Restaurant-Besitzer, die weiterhin keine Perspektive haben. Da sind die Angehörigen, die nur unter strengen Besuchsauflagen ins Seniorenheim dürfen. Und da sind die Verbitterten, die glauben, das Elend lasse sich leichter erdulden, wenn der Finger auf vermeintlich Schuldige gerichtet wird. Auch sie, die Verbitterten, darf eine Politik nicht ignorieren, deren Ideal ein funktionierendes Gemeinwesen ist.

Covid-19 – Sieben-Tage-Inzidenz auf neuem Höchstwert

: Wenn das vergessen wird, drohen die Risse noch tiefer zu werden, die jetzt schon durch die Gesellschaft gehen. Dabei stehen auch für den Fall, dass die Pandemie in eine Endemie übergeht, große Aufgaben zur Bewältigung erst an.

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Auf der Straße

Bernadette L. lebt seit mehr als einem Jahr auf der Straße. Ihre Wohnung hat sie gekündigt, ihren Job aufgegeben. Weiterlesen >>

„Wir wollen keinen Krieg, wir brauchen ihn überhaupt nicht“„Wir wollen gute, gleichberechtigte Beziehungen zu den USA“, sagt Russlands Außenminister Lawrow. Zuvor hatte der Sicherheitschef eine Bedrohung der Ukraine „absurd“ genannt. Ja und? Dann mischen sich die Vereinigten Staaten ein, und schon wird es zum Nato-Fall. Wäre ja nicht das erste Mal. Russland wird nicht angreifen, Russland immer beendet die Kriege in Hauptstädten von Angreifer. Es gibt auch keinen Grund sich in einen Krieg verwickeln zu lassen

Integrationsbeauftragte Alabali-Radovan: „Wir sollten Fachkräften die Einbürgerung erleichtern“Ihre Berufung zur Staatssekretärin kam überraschend. Reem Alabali-Radovan spricht im Interview über den Fachkräftemangel, ihre Flucht nach Deutschland und ihr Hobby, das Boxen. ReemAlabali Ob das für die ein, zwei die seit 2015 nach Deutschland einmarschiert sind, wirklich Sinn macht dafür so einen Aufwand treiben? Jobcenter, wie auch BAMF liefern erschreckende Zahlen, was die Qualifikation von Merkels Gästen betrifft!

Neue Grünenspitze – Lang (Grüne): „Wir sind keine Partei, die den Menschen nichts zumutet“Die Gesellschaft werde durch äußere Faktoren immer wieder zu Veränderungen gezwungen, sagte Ricarda Lang, die neue Bundesvorsitzende der Grünen, im Dlf. Die Frage sei nur, ob man diese Veränderung gestalte oder nicht. Die Grünen stünden wie keine andere Partei für den Willen zur Veränderung. Nee… das kann man wirklich nicht behaupten. Das Gegenteil ist der Fall! grueneZumutung nixgelernt dbddhkp Trottelsekte Die reinste Zumutung.

‘heute-show’ zum Kampf gegen Corona: ‘Wir kapitulieren’Die fette Omikron-Welle schwappe durchs Land. ‘Und wie sieht die Strategie aus? Wir kapitulieren’, sagt Welke in der heuteshow.

Wilheim: Wie können Schulen Virus-sicherer werden?Seit Monaten tingelt Christian Schwarzbauer in seiner Freizeit durch die bayerischen Schulen. Der Forscher will Klarheit, was wirklich hilft beim Ansteckungsschutz im Klassenzimmer. Unterwegs mit einem, der die Dinge mit Pragmatismus angeht SZPlus:

„Wir können handeln“: Ricarda Lang und Omid Nouripour neue Grünen-ChefsDas neue Kraftfeld der Partei heißt Ricarda Lang und Omid Nouripour. Zwischen Basis und Regierungspartei: zwei Tage mit den Grünen in einer Phase des Übergangs für was stehen die und warum ist bei den Grünen gefühlt fast jeder leicht adipös? Die verzichten selber etwa gar nicht? Was ist das für eine Wahl ohne Gegenkandidaten.Eine dumme Göre mit großer Klappe ohne Bildung und ein Iraner mit Doppelter Staatsbürgerschaft der die Scharia vertritt. Nur noch Schrott bei den Grünen oder trauen sich die Anderen nicht. Eine Partei schafft sich ab, Danke. Den kleinen Bürger geht es immer schlechter. 15 Mio leben in Armut und Arbeitnehmer können ihre Mieten und Energiekosten nicht mehr bezahlen. Eine ökologische Welt muss auch finanziert werden können…aber von allen.

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