Antisemitismus als globales Phänomen: Kampf gegen Nazis muss global sein | Nationalsozialismus

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Politische Verantwortung sollten tragen alle. Unabhängig davon, ob die eigenen Vorfahr_innen an Menschheitsverbrechen beteiligt waren. Die Kolumne von habibitus

Politische Verantwortung sollten tragen alle. Unabhängig davon, ob die eigenen Vorfahr_innen an Menschheitsverbrechen beteiligt waren.

Meine Vorfahren waren nicht am Holocaust beteiligt. Das ist kein Flex, auch wenn ich zugebe, dass ich froh darum bin. Ich habe keine deutsche oder österreichische Familie. Keiner meiner (Ur-)Großeltern war in der Wehrmacht, bei der SS, der SA, in der HJ, im BDM oder in der NSDAP.

Niemaus in meiner Familie war KZ-Wärter_in oder hat Nachbar_innen verpetzt. Die Mehrheit der Deutschen kann das nicht von sich behaupten. Ich denke nicht, dass es mich zu einem besseren Menschen macht. Aus Kindern und (Ur)-Enkel_innen von Faschist_innen können immer auch Antifaschist_innen werden. Leider funktioniert das Ganze auch andersrum.

Für meine politische Verantwortung spielt es keine Rolle, was meine Verwandten (nicht) gemacht haben. Würde ich nach, sagen wir, Kanada ziehen, würde ich mich schließlich auch mit dem Genozid an den First Nations auseinandersetzen und entsprechend handeln. Nicht, dass sich ein Verbrechen mit dem anderen vergleichen ließe, doch die Essenz bleibt: Die Geschichte des Ortes, an dem ich lebe, muss nicht mit meiner Familie zu tun haben, um heute Konsequenzen daraus zu ziehen. headtopics.com

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Trotzdem beobachte ich manchmal, dass Menschen, deren (Groß-)Eltern oder sie selbst erst nach 1945 nach Deutschland gekommen sind, sich selbst einen Freifahrtschein ausstellen, um sich nicht mit Antisemitismus ausein­andersetzen zu müssen. Nicht, dass weiße Deutsche gut darin sind, Verantwortung aus ihrer Geschichte zu übernehmen, aber das ist keine Ausrede.

Unbedarft „nie wieder“ posten Als sei es eine ausschließlich deutsche und nicht globale Verantwortung, wenn es um die Aufgabe geht zu verhindern, dass sich so etwas wie der Holocaust wiederholt. Kurze Geografiehilfe: Colleyville, Pittsburgh, Alexandria, Ravenna, Isfahan, Évora oder Basra liegen woanders.

Offensichtlich können manche Menschen Zusammenhänge ganz gut voneinander trennen: Eine nationalsozialistische Vergangenheit von einer postnationalsozialistischen Gegenwart, Antisemitismus vom Holocaust oder die Shoah von Israels Existenz. Wie oft habe ich letztes Jahr am 27. Januar auf Social Media gesehen, dass Leute unbedarft „nie wieder“ posten, während sie ihren von Doppelmoral und antisemitischen Narrativen getränkten Hass auf Israel kundtun.

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Weil für sie nichts mit nichts zu tun hat. Solche Takes entstehen, wenn Leute denken, die Auseinandersetzung mit Antisemitismus sei für sie irrelevant, weil sie in der Schule was zur NS-Zeit gelernt, ein Buch über Antirassismus gelesen oder keine Nazivorfahren haben. Die Kolleg_innen werden nicht müde zu betonen, gegen Antisemitismus zu sein, ohne richtig sagen zu können, was Antisemitismus eigentlich ist. headtopics.com

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habibitus Yoda die Überschrift gefällt.

Giffey mahnt klare Haltung gegen Antisemitismus anVor dem Holocaust -Gedenktag hat Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey eine klare Haltung gegen Hass auf Juden angemahnt. ‘Unsere Aufgabe ist es, sich denjenigen, die Antisemitismus und Rechtsextremismus wieder hoffähig machen wollen, Ideologien propagieren oder die Geschichte relativieren, entschieden entgegenzutreten’, erklärte die SPD-Politikerin am Mittwoch. ‘Wir werden unsere Demokratie und unsere offene und tolerante Gesellschaft jeden Tag aufs Neue verteidigen.’ diese Frau dürfte gar keinen Posten mehr innehaben! Sagt eine von der SPD. Der war gut… Irgendwie sabbeln unsere Politiker von morgens bis abends dasselbe. Das ist wie eine ‘copy+paste’-Parole, die von eine Polit-Fuzzi zum nächsten weiter- od. rumgereicht wird. Was Neues/echt Intelligentes od. gar absolut Eigenes haben die alle nicht mehr drauf. Langweiliges Blabla

Holocaust-Gedenktag – Antisemitismus-Beauftragter wendet sich gegen Schlussstrich unter die NS-GeschichteDer Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Klein, hat sich anlässlich des heutigen Holocaust -Gedenktags dagegen gewandt, einen Schlussstrich unter die Geschichte des Nationalsozialismus zu ziehen. Recht er hat! Yodatweet JuedischeOnline ZentralratJuden Man kann und sollte doch nie einen Schlussstrich ziehen❗️☝🏾33-45 Statt Schlussstrich: Spenden für die Renovierung der Münchenet Synagoge Reichenbachstraße e.V. IBAN DE65 2003 0300 0181 8180 27 BIC CHDBDEHHXXX Danke! Impfen, boostern und – bleiben Sie gesund!

Entzündungssyndrom PIMS: Wie das Impfen die Kinder vor der Intensivstation bewahrtDie Medizin macht Fortschritte im Kampf gegen das Entzündungssyndrom PIMS, das erstmals mit Covid19 bei Minderjährigen gefunden wurde: Die teils lebensbedrohliche Eskalation der Infektion ist verhinder- und behandelbar, schreibt MuellerJung. LongCovid MuellerJung Propaganda. MuellerJung Ganz einfach… in dem man die Kinder nicht mit noch mehr Impfungen voll pumpt und man sie natürlich so wie es die Natur schon immer macht! Ihr Immunsystem aufbauen!!!!! Es gibt NIX besseres als die Natur!!! Und das menschliche Immunsystem! MuellerJung Eine Folge der Maske ! Diese fördert bakterielle Lungenentzündungen ! Die Kinder werden systematisch krank gemacht!

Sexualisierte Gewalt im Sport: Hoher SchutzbedarfKann eine unabhängige zentrale Institution im Kampf gegen sexualisierte Gewalt im Sport helfen? Eine Studie des Innenministeriums sagt: Ja. Ein Text von JohannesKopp.

Alicia Keys: “Rassismus ist die größte Pandemie”Happy Birthday AliciaKeys! Die Sängerin feiert heute ihren 41. Geburtstag. Mit uns sprach die 15-fache Grammy-Gewinnerin über Rassismus, Veränderung und Hoffnung – jetzt über den Link lesen aliciakeys 👽🌬🌟🌟 aliciakeys 😍

Tobias Ginsburg über rechte Ideologie: „Diese Angst ist eine Waffe“Antifeminismus und Kampf gegen die Demokratie strahlen bis in den Mainstream hinein, sagt TobiasGinsburg. Er hatte sich undercover unter Rechte gemischt. TobiasGinsburg Und wieder werden tätowierte Stiernacken als Rääächte gezeigt…ihr seid so out und erbärmlich unten mit eurem Parajournalismus aus den 90igern. littlewisehen TobiasGinsburg ‘Mainstream’ ist ein Wort der Rechten geworden, bitte in Anführungszeichen setzen. Danke. TobiasGinsburg Ach, das war der eine verkappte Nazi.

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